AEVO · Ausbilderschein

Reicht eine App, um den Ausbilderschein zu bestehen?

Für den schriftlichen Teil kann eine gute App reichen, wenn du die Erklärungen wirklich durcharbeitest. Für den praktischen Teil mit Präsentation und Fachgespräch reicht sie nicht, den musst du selbst vorbereiten und üben.

In Foren und Gruppen fragen Prüflinge immer wieder, ob „nur die App“ genügt. Die ehrliche Antwort hängt vom Prüfungsteil ab.

Schriftlicher Teil

Hier werden Fragen zu den vier Handlungsfeldern gestellt, oft als kleine Fälle aus dem Ausbildungsalltag. Eine App mit vielen Fragen und guten Erklärungen deckt das gut ab. Die Falle: Wer nur Antworten wiedererkennt, scheitert an neu formulierten Fragen. Lies deshalb bei jeder falschen Antwort die Erklärung und frag dich, welche Regel dahintersteckt. Prüflinge berichten, dass sie trotz App-Übung knapp gescheitert sind. Klick deshalb nach einer falschen Antwort nicht gleich weiter.

Praktischer Teil

Hier zählt, was du zeigst: eine Ausbildungssituation präsentieren oder durchführen und danach im Fachgespräch erklären, warum du es so gemacht hast. Dafür brauchst du:

Eine App kann Methoden wie die Vier-Stufen-Methode oder das Lehrgespräch erklären und dir Musterlösungen zeigen. Das Vortragen nimmt sie dir nicht ab. Die Verordnung schreibt keinen Vorbereitungskurs vor. Ein Kurs kann aber beim praktischen Teil helfen, weil du dort Rückmeldung bekommst.

Stand: 12. Oktober 2026. Quellen: Ausbilder-Eignungsverordnung (AusbEignV 2009), § 4, gesetze-im-internet.de, abgerufen am 12.10.2026; Erfahrungsberichte von Prüflingen in öffentlichen Foren und Gruppen (gelesen im Oktober 2026, sinngemäß). Allgemeine Information, keine Rechtsberatung; maßgeblich sind die Vorschriften und deine zuständige Stelle.

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